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In diesem Video wird das Geläut der evangelischen Phillip-Nicolai-Kirche in Altwildungen, einem Stadtteil von Bad Wildungen präsentiert. Töne: a' h' cis" (fis") Ablauf: 1. 0:00-5:00 Impressionen der Kirche 2. 5:00-5:35 Glocke I (fis") 3. 5:35-8:00 Glocke 3 (cis") 4. 8:00-11:23 Glocke 2 (h') 5. 11:23-14:50 Glocke 1 (a') 6. 14:50-18:30 Vollgeläut (a' h' cis") Bad Wildungen ist mit rund 17.300 Einwohnern eine Kurstadt im Landkreis Waldeck-Frankenberg in Hessen, Deutschland. Oberhalb der Kernstadt befindet sich der Ortsteil Altwildungen mit dem dazugehörigen Schloss Friedrichstein. Direkt neben dem Schloss steht die evangelische Phillip-Nicolai-Kirche, die ehemalige Schlosskirche. Sie ist nach dem Kirchenlieddichter Philipp Nicolai benannt, welcher von 1588 bis 1996 Hofprediger in Altwildungen war. Der heutige barocke Kirchenbau wurde 1729 unter der Leitung von Julius Ludwig Rothweil errichtet und ersetzt einen baufälligen Vorgängerbau. Zur Ausstattung der Kirche gehören neben dem Altar und der Kanzel mit Figuren einer älteren Kanzel aus dem 17. Jahrhundert auch der Taufstein. die Orgel wurde von der Firma Richard Rensch 2014 errichtet. Sie ersetzt eine Vorgängerorgel von Eduard Vogt aus Korbach aus dem Jahr 1902, welche 1951 umgebaut wurde. Im Turm befinden sich heute insgesamt vier Glocken. Die Kleinste der Glocken befindet sich starr aufgehängt im Fenster der Glockenstube und dient als Uhrschlagsglocke für die Halbstundenschläge. Das eigentlich Geläut besteht aus drei Läuteglocken. Die größte Glocke ist zugleich auch die älteste erhaltene Glocke und stammt vom Homberger Glockengießer Kortrog aus dem Jahr 1511. Sie überstand als einzige beide Weltkriege. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde als Ersatz für die im Ersten Weltkrieg vernichteten Glocken eine neue Glocke vom Erfurter Gießer Christian Störmer gegossen. Zur Vervollständigung des Geläuts erfolgte 1979 der Guss der heutigen kleinsten Läuteglocke bei der Glockengießerei Petit und Gebrüder Edelbrock in Gescher. So erklingt heute ein hörenswertes Paternostermotiv über die Stadt. Daten der Glocken: Ton, Gussjahr, Gießer Gl.1 a' 1511 Hans Kortrog (Homberg) ____________________________________ Gl.2 h' 1925 Christian Störmer (Erfurt) ____________________________________ Gl.3 cis" 1979 von Petit & Gebr. Edelbrock (Hans Hüesker) (Gescher) ____________________________________ Gl.I fis" 1967 von Petit & Gebr. Edelbrock (Hans Hüesker) (Gescher) ____________________________________ Inschriften der Glocken: Glocke 1: einzeilige Inschrift an der Schulter zwischen zwei Taustegen: "Ānno 🞵 dni 🞵 m° cccccc xI 🞵 inhonnore 🞵 sancte marie virgini 🞵 orex 🞵 glorie 🞵 com 🞵 veni 🞵 in 🞵 pace 🞵" Unter der Schriftreihe befindet sich eine Kupferblechschere, das Gießerzeichen von Hans Kortrog. Am Wolm befindet sich ein Steg. ____________________________________ Glocke 2: An der Schulter befindet sich zwischen zwei Stegen ein umlaufender, floraler Zierfries. Inschrift an der Flanke: "IN KRIEG UND STERBEN ZERSCHLUG MAN MICH 1917 - NEU WILL ICH WERBEN, HERR GOTT, FÜR DICH. 1925 -" Auf der gegenüberliegenden Flankenseite sieht man das störmersche Gießerzeichen. Dieses besteht aus dem sechsspeichigen Mainzer Rad, das auch im Erfurter Stadtwappen auftaucht, flankiert von den Buchstaben C, S und E, die für „Christian Störmer Erfurt“ stehen. Herum sieht man eine gezackte, gravierte Umrandung. Am Wolm befindet sich ein Steg. ____________________________________ Glocke 3: An der Schulter befindet sich ein umlaufender Fries, an der Flanke befindet sich das Gießerzeichen, in dem folgendes zu lesen ist: "ME FECIT: JNGENIEUR HANS HÜESKER • PETIT & GEBR • EDELBROCK • GESCHER i • WESTF •" Inschrift am Wolm: "PHILIPP-NICOLAIKIRCHE ALTWILDUNGEN 1729-1979" ____________________________________ Glocke I/ Halbstundenschlagglocke: Inschrift an der Schulter: "JESUS CHRISTUS GESTERN U. HEUTE U. DERSELBE AUCH IN EWIGKEIT. +" An der Flanke befindet sich das Gießerzeichen, in dem folgendes zu lesen ist: "ME FECIT: JNGENIEUR HANS HÜESKER • PETIT & GEBR • EDELBROCK • GESCHER i • WESTF •" Inschrift am Wolm (graviert geschriebenes ist getilgte Inschrift): ERMETHEIS 1967 ____________________________________ Vielen Dank an alle Beteiligten für die Ermöglichung der Aufnahme! Quellen: eigene Fotos und Aufnahmen, D.Willershausen, Wikipedia Aufnahme: 06. Oktober 2025 zu einem Sondergeläut