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Schönkirchen, im südlichen Weinviertel gelegen, genießt durch seine gewaltigen Erdölvorkommen große Popularität in Kreisen der Wirtschaft. Dem Anno 1159 erstmals genannten Ort ist auch eine Kirche zugeschrieben, vermutlich um das Jahr 1200 wurde diese errichtet. Von diesem Bau ist noch der Turm, wenn auch in barockisierter Form, noch erhalten, denn sowohl die Schweden im 30- jährigen Krieg als auch die Osmanischen Krieger im Jahr 1683 machten das Dorf dem Erdboden gleich. Eine auf den 5. Juli 1695 datierte Gründungsurkunde der neuen Kirche ist noch erhalten, die die Stiftung der 1698 fertig gestellte Kirche belegt. Heute besitzt das Gotteshaus eine größtenteils nazarenerische Einrichtung, aus 1861 stammen als Beispiele die Seitenaltäre sowie das große Dreifaltigkeitsfresko an der Decke der Apsis. Erwähnenswert ist auch das Hochaltarbild, welches eine Stiftung Erzherzog Rainers darstellt. Das mittelalterliche ,,Schönkirchner Kreuz" ist heute im Stephansdom zu Wien untergebracht, eine Kopie hängt an der äußeren Kirchenwand. Das OMV spendete 1995 das sogenannte ,,Barbarakreuz", welches aus zwei Pipelineröhren besteht. Die Orgel aus 1843 ist über ein Manual und acht Register bespielbar. Im himmelragenden Glockenturm ist ein Stahlglockenstuhl entgegen der Kirchenachse aufgestellt, welcher vier Glocken trägt. Die kleinste von ihnen trägt den Namen ,,Sündglocke", gleich der kleinen Glocke im Nachbarort Reyersdorf. Sie weißt eine gedrungene Form sowie leichte Schaden am Rand auf, die Hälfte der Henkelkrone ist abgebrochen und wird durch Stahlbänder ersetzt. Das Hauptgeläut besteht aus drei Pfundner- Glocken aus den späten 1940er- Jahren, aufgrund ihres ausgezeichneten Klanges stellen sie, verglichen mit anderen Geläuten, eines der schönsten Geläute dar, die der Gießer zu dieser Zeit goss. Bis auf die Sünderglocke besitzen alle Glocken noch die orignialen Flachballenklöppel, eine alte Pernersteuerung versieht ihren Dienst heute noch in bester Weise. ------------------------------------------------------------- Weitere Informationen: Motiv: Moll- Dreiklang, auf gis' Glocke I Name: Große Glocke Gewicht: 610 Kg Durchmesser: 99,6 cm Inschrift: + GELOBT SEI JESUS CHRISTUS! + GEMEINDE SCHÖNKIRCHEN 1949 Schlagton: gis' Gießer: Josef Pfundner II., Wien Gussjahr: 1949 Glocke II Name: Mittlere Glocke Gewicht: 359 Kg Durchmesser: 84,4 cm Inschrift: + GEMEINDE SCHÖNKIRCHEN 1949 + MENSCH, BENÜTZ' DIE ZEIT // DENK AN DIE EWIGKEIT. Schlagton: h' Gießer: Josef Pfundner II., Wien Gussjahr: 1949 Glocke III Name: Kleine Glocke Gewicht: 176 Kg Durchmesser: 65,5 cm Inschrift: + WALTER UND EDITH KIESSLING 1949 + FRIEDE SEI DEIN ERST GELÄUTE! Schlagton: dis" Gießer: Josef Pfundner II., Wien Gussjahr: 1949 Glocke IV Name: Sündglocke Gewicht: ca. 50 Kg (Die im Glockenverzeichnis angegebenen 90 Kg sind eindeutig zu schwer) Durchmesser: 54 cm Inschrift am Hals: ■ GEORG ARNOLDT GOSS • MICH ANNO • 1604 Inschrift am Mantel, unter Wappen: • H • W • H • V • S • Schlagton: c''' Gießer: Georg Arnold, Wien Gussjahr: 1604 ------------------------------------------------------------- Ich bedanke mich herzlichst beim Pfarrverband ,,Weinviertel- Süd" für die Ermöglichung der Aufnahmen und bei @kirchenglockentv für die Organisation und Begleitung! ------------------------------------------------------------- Quellen: Glockenverzeichnis von Österreich (Jörg Wernisch), Wikipedia, Festschrift ,,300 Jahre Pfarrkirche Schönkirchen", Eigenforschungen im Rahmen der Aufnahme