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Es erklingen die zehn Glocken von St.Michaelis in Hildesheim. Informationen zur Gemeinde und zum Gebäude entnehme man bitte folgender Homepage: https://michaelis-hildesheim.wir-e.de/ Das zehnstimmige Geläut der Hildesheimer Michaeliskirche stammt aus zwei Jahrhunderten von drei verschiedenen Gießern. Die heute älteste Glocke des Geläutes wurde 1270 von einem unbekannten Gießer gegossen. Zu diesem Zeitpunkt wird St.Michaelis schon mehrere Glocken besessen haben. Von da ab fehlen bis ins 16. Jahrhundert sämtliche Nachweise über andere Glocken des Gotteshauses. Im Jahr 1543 besaß die Kirche mindestens drei Glocken. Diese ließ der Rat der Stadt Hildesheim abhängen, um sie dann zu verkaufen. Offensichtlich kam es jedoch nicht dazu. Erst 1652 finden die Glocken der Michaeliskirche wieder Erwähnung. In diesem Jahr wurden aus dem östlichen Vierungsturm die beiden großen Glocken sowie aus dem westlichen Vierungsturm die Vesperglocke ausgebaut, da beide Türme baufällig gewesen sind und einzustürzen drohten. Die Glocken wurden dann auf dem Kirchhof wieder aufgehängt. Fünf Jahre später waren die gröbsten Schäden beseitigt sowie der westliche Vierungsturm niedergelegt und die Glocken fanden im umgebauten östlichen Vierungsturm Platz. 1662 wurde erwähnt, dass man den Umguss der großen Glocken in Erwägung zog. Nach der Säkularisierung wurde sämtliches Inventar der Kirche verkauft. Darunter wohl auch die vorhandenen Glocken. 1812 gelangte die Glocke von 1270 in die Kirche zu Werlaburgdorf, wo sie jedoch einige Jahrzehnte später sprang und 1876 an das Herzog Anton Ulrich-Museum in Braunschweig verkauft wurde. Erst im Jahr 1857 erhielt St.Michaelis wieder eine Glocke. Diese stammte aus dem ehemaligen Johannisstift in Hildesheim und war 1518 von Harmen Koster gegossen worden. Über die Martinigemeinde gelangte die Glocke schließlich in die Michaeliskirche. Dort erhielt sie einige Jahre später Gesellschaft von zwei größeren Glocken der ortsansässigen Glockengießerei J. J. Radler. Im Ersten Weltkrieg noch verschont, mussten die beiden großen Glocken 1942 zum Einschmelzen abgeliefert werden. Sie kehrten nicht mehr zurück. Die verbliebene spätgotische Glocke ging am 22. März 1945 mit der Kirche im Bombenhagel unter. Mit dem Wiederaufbau, der ab 1947 erfolgte, wuchs auch der Wunsch nach neuen Glocken. Im Jahr 1950 beauftragte man Friedrich-Wilhelm Schilling in Heidelberg mit dem Guss von drei recht kleinen neuen Glocken. Zwei Jahre später entstanden in Heidelberg nochmals drei weitere. In der Mitte der 1950er-Jahre konnte schließlich die hochgotische Glocke von 1270 als Dauerleihgabe des Herzog Anton Ulrich-Museums nach St.Michaelis zurückgeführt werden. Nachdem sie bei der Firma Lachenmeyer in Nördlingen erfolgreich geschweißt werden konnte, wurde die Glocke zunächst nur starr aufgehängt und als Schlagglocke verwendet, da sie mit ihrem Schlagton nicht zu den übrigen bis dato sechs Glocken passte. 1965 goss Friedrich-Wilhelm Schilling zwei neue Glocken für die Michaeliskirche. Damit war das Geläut nun achtstimmig, aber immer noch nicht vollständig. Die große Erlöserglocke wurde 1971 in Heidelberg in Auftrag gegeben und die Form noch unter Schilling vollendet, jedoch starb der Glockengießer im Juni des selben Jahres, sodass der Guss selber durch Dipl.-Ing. Karl Stumpf ausgeführt wurde. Schließlich wurde 1976 noch die mittelalterliche Glocke läutbar aufgehängt, sodass St.Michaelis heute über ein beeindruckendes, relativ tonhohes zehnstimmiges Geläut verfügt! Erlöserglocke, Schlagton e'-6, Gewicht ca. 1.140 kg, Durchmesser 1235 mm, gegossen im Jahre 1971 von Dipl.-Ing. Karl Stumpf in Heidelberg. Christusglocke, Schlagton fis'-6, Gewicht ca. 1.005 kg, Durchmesser 1152 mm, gegossen im Jahre 1270 von einem unbekannten Gießer. Michaelsglocke, Schlagton g'-4, Gewicht ca. 730 kg, Durchmesser 1029 mm, gegossen im Jahre 1965 von Friedrich-Wilhelm Schilling in Heidelberg. Vierte Glocke, Schlagton a'-3, Gewicht ca. 410 kg, Durchmesser 869 mm, gegossen im Jahre 1952 von Friedrich-Wilhelm Schilling in Heidelberg. Friedensglocke, Schlagton h'-3, Gewicht ca. 350 kg, Durchmesser 807 mm, gegossen im Jahre 1965 von Friedrich-Wilhelm Schilling in Heidelberg. Sechste Glocke, Schlagton c''-4, Gewicht ca. 265 kg, Durchmesser 742 mm, gegossen im Jahre 1952 von Friedrich-Wilhelm Schilling in Heidelberg. Siebte Glocke, Schlagton d''-6, Gewicht ca. 160 kg, Durchmesser 666 mm, gegossen im Jahre 1950 von Friedrich-Wilhelm Schilling in Heidelberg. Achte Glocke, Schlagton e''-3, Gewicht ca. 135 kg, Durchmesser 587 mm, gegossen im Jahre 1952 von Friedrich-Wilhelm Schilling in Heidelberg. Neunte Glocke, Schlagton f''-5, Gewicht ca. 120 kg, Durchmesser 555 mm, gegossen im Jahre 1950 von Friedrich-Wilhelm Schilling in Heidelberg. Zehnte Glocke, Schlagton g''-4, Gewicht ca. 85 kg, Durchmesser 494 mm, gegossen im Jahre 1950 von Friedrich-Wilhelm Schilling in Heidelberg. Herzlichen Dank allen Beteiligten für die Ermöglichung und das Gelingen der Aufnahme!