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** Am 25. März, 9 Monate vor Weihnachten, feiert die Kirche das Hochfest der Verkündigung des Herrn. Sie gedenkt dabei Gottes, der Mensch wurde und in unsere kalte Welt kam. Allen einen frohen Festtag! ** St-Ursanne JU Ancienne Colleégiale Konfession: römisch-katholisch Es erklingen alle 6 Glocken des Hauptgeläutes: d’ f’ fis’ a’ c’’ d’’ (tief) Aufnahme vom Sonntag, 20.10.2024, 11h45, Sondergeläute im Rahmen der GCCS-Jahrestagung. Die ehemalige Stiftskirche von St-Ursanne besitzt einen farbenreichen Glockenbestand, der sich im Hauptgeläute aus 6 Glocken zusammensetzt. Darunter sind drei ältere Exemplare und drei des 20. Jhs. Bedeutend ist die grösste Glocke, die, abgesehen von den Glocken der Solothurner Kathedrale, den grössten Guss der Solothurner Giesser Kaiser darstellt. Die drei Glocken der Giesserei Rüteschi von 1946 sind tonlich wohl nicht ganz richtig herausgekommen, sie stehen ziemlich krumm im reinen D-Dur der älteren Glocken. Gleichwohl bietet das Geläute einen festlichen Zusammenklang. Eine 7. Glocke im Dachreiter über dem Turm wird solistisch für den Angelus geläutet. Die Legende berichtet, dass der hl. Ursicinus, ein Gefährte Kolumbans, von 612 bis 619 oberhalb des heutigen Städtchens St-Ursanne (sprich: Säätürsann) gelebt und gewirkt haben soll. Noch im selben Jahrhundert soll durch den hl. Wandregisel über dem Grab des Heiligen ein Kloster gegründet worden sein, das aber erst 849 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Anfänglich unterstand das Kloster der Benediktinerregel, wurde aber um 1100 in ein Chorherrenstift umgewandelt. Mit dem Bau der heutigen Kirche wurde im letzten Viertel des 12. Jhs. begonnen. Die Bautätigkeit zog sich bis ins Jahr 1307 hin. Im 14. Jh. wurden diverse Kapellen angebaut und bereits erste Veränderungen vorgenommen. Der Turm musste in den 1440er-Jahren nach Einsturz neu erbaut werden. In der Folgezeit wurde vor allem die Ausstattung immer wieder angepasst. Das Stift wurde 1802 im Rahmen der Säkularisation – St-Ursanne gehörte damals vorübergehend zu Frankreich – aufgehoben. Seither dient die Stiftskirche als Pfarrkirche. Erst 100 später wurde sie erstmals einer grösseren Restauration unterzogen. Die letzte Restauration wurde 1959 bis 1984 in Etappen durchgeführt. Wenn man in St-Ursanne im Städtchen ist, so kann man sich ohne weiteres um ein paar Jahrhunderte zurückversetzt fühlen, sieht man vom motorisierten Verkehr ab. Am Rande der Anlage steht die ehrwürdige Stiftskirche, auch der Kreuzgang und Teile der Klostergebäude sind noch erhalten. Die Kirche steht stilistisch am Übergang von der Spätromanik zur Frühgotik. Die basilikale Anlage weist einen massiven Frontturm mit Satteldach und Dachreiter auf. Ein romanisches Portal, das an die Galluspforte im Basler Münsters erinnert, sowie ein Eingang beim Turm und beim Kreuzgang führen in den Kirchenraum. Dieser zeichnet sich durch seine angenehm ruhige Wirkung aus, hat aber gleichwohl eine vielschichtige Ausstattung. Wer genau hinblickt, findet wunderschöne Bauplastik und Wandmalereien. Altäre und Kanzel sind in der Barockzeit entstanden, während im Chorgestühl noch mittelalterliche Teile vorhanden sind. Unter den Kleinodien ist auch ein Büstenreliquiar des Titelheiligen von 1519. Die Orgel stammt im Kern aus dem Jahr 1776, wurde aber verschiedentlich verändert. Die Krypta unter dem Chor ist ein eindrucksvoller romanischer Raum. Auch der gotische Kreuzgang verdient einen Blick. Herzlichen an GCCS-Mitglied Romeo für das händische Läuten der Glocke 4, die «schon lange» defekt war. Und herzlichen Dank für der GCCS für die interessante Tagung. Daten der Glocken: Nr. 1 gegossen 1773 Giesser: Joseph und Jost Kaiser, Solothurn Gewicht: 1’450 kg Schlagton: d’ -6/16 Nr. 2 gegossen 1946 Giesser: H. Rüetschi AG, Aarau Schlagton: f’ -8/16 Nr. 3 gegossen 1737 Giesser: Pierre-Antoine Seurot, Cornol Schlagton: fis’ -5/16 Nr. 4 gegossen 1946 Giesser: H. Rüetschi AG, Aarau Schlagton: a’ -10/16 Nr. 5 gegossen 1946 Giesser: H. Rüetschi AG, Aarau Schlagton: c’’ -5/16 Nr. 6 gegossen 1881 Giesser: F. Causard, Colmar Schlagton: d’’ -3/16 Bilder, Tonaufnahme und Text: Robin Marti